Das war der beste Sommer

Das war der beste Sommer

Verliebt in einen Ort, denn nach Schweden ist vor Schweden

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause konnten wir mit dem Europaferienwerk endlich wieder nach Hause fahren, nach Mörtsjöåsen. Mit „wir“ sind all die netten und fleißigen Menschen gemeint, die mit ihrem unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz dafür sorgen, dass seit 1975 unfassbar viele Kinder und Jugendliche eine schöne Ferienfreizeit in Schweden verbringen. Immer wieder zieht es die „Schwedenfamilie“ im Sommer an diesen Ort, einen alten Gutshof inmitten der südschwedischen Seenlandschaft in der Nähe von Karlskrona.

Für diesen Sommer fiel die Entscheidung, einen Neustart unter neuen Bedingungen zu wagen, bereits im November 2021. 

Am 02.07. fuhren wir mit zwei Bussen voller Teilnehmenden und dem Team für drei Wochen Richtung Norden, alle geimpft und getestet. Angekommen an unserem Ort Mörtsjöåsen, in den sich schon viele verliebt haben, fanden bei tollem Wetter auch zügig die ersten Gruppenaktivitäten statt. Das Europaferienwerk legte wieder einmal in der Konzeption der Ferienfreizeit großen Wert auf die Schaffung des „Wir-Gefühls“, welches von den Teilnehmenden auch als Gefühl einer großen Familie empfunden wurde. Es bildeten sich nach Alter aufgeteilt vier verschiedene Gruppen, die ihre Ferienfreizeit miteinander verbrachten.

Das Ende der ersten Woche war dann geprägt von Lagerfeuerromantik und Partystimmung.

Leider kamen wir nicht ohne die Notwendigkeit aus, ab der zweiten Woche alle auf eine Coronainfektion zu testen, da sich bei einigen Teilnehmenden Symptome zeigten. Ein extra für diesen Fall frei gehaltenes Haus belegten ab jetzt die Corona-Infizierten. Hier langweilte sich aber niemand; mit Spielen, Kinoabenden oder gemeinsamen Backen vertrieben sich die neuen Bewohner die Zeit. Nach fünf Tagen Quarantäne konnten die Ersten schon wieder frei getestet werden. Zum Ende der Ferienfreizeit waren lediglich noch zwei aktuell positive Teilnehmer im Haus.

Während dessen fanden die Gruppen vielfältige Möglichkeiten, ihre Zeit zu gestalten. Kanufahren, Flußwanderung, Kistenklettern, Planenrutschen, ein Spiel- und Sportfest und vieles mehr wurde bei tollem Sommerwetter durchgeführt. Unter den wachsamen Augen unseres Rettungsschwimmers machten viele einen Sprung in den kühlenden See.

Als besonderes Highlight gestaltete sich der „letzte Abend“. Verschiedene Bands präsentierten ihre in den letzten Wochen eingeübten Lieder auf den Instrumenten des Europaferienwerks. In jeder Gruppe fanden sich Talente der Teilnehmenden, die den Zuschauern vorgeführt wurden. Hier zeigten sich Jongleure, Bodenturner und Tänzer, alle 10-20jährigen machten mit. 

Das Tanzen zum Lied Mexico nach eingeübten Schritten machte allen so viel Spaß, dass selbst bei der Ankunft auf dem Bushof der Firma Glückauf-Reisen schnell das Lied zu hören war und spontan 30 bis 40 Personen tanzten.

In diesem Jahr gab es noch eine Besonderheit. Aufgrund der Flutkatastrophe vom letzten Jahr war beim Europaferienwerk der Gedanke geboren, Familien aus der Region zu helfen und zwei Plätze an Flutopfer zu sponsern. Glücklicherweise boten auch ein privater Sponsor fünf und eine Wohltätigkeitsorganisation (AWO) einen weiteren Platz an, so dass die Schwedenfamilie um acht glückliche Kinder wachsen durfte.

Wir freuen uns darauf, mit euch allen im nächsten Jahr zur selben Zeit am selben Ort zu leben und zu feiern. Wie schon gesagt, nach Schweden ist vor Schweden.

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